Am 9. Mai haben Jutta Ommer und Jörg Aberger ihre erste MentorInnen-Schulung absolviert. Ein knappes Dutzend zukünftiger MentorInnen hatten sich in der Handwerkskammer eingefunden, um sich über Methoden, Materialien und Motivation für die Lesestunden zu informieren. Wieder einmal zeigte sich, dass die Männerwelt in den Reihen der MentorInnen unterrepräsentiert ist: Lediglich ein Mann war diesmal dabei. Der brachte sich aber ebenso stark in die Diskussion ein wie die Teilnehmerinnen der Schulung.
Ein Höhepunkt der Schulung war sicher das Treffen mit Katrin Richter und Ilka Zoche, die an der Erich-Zeigner-Grundschule als Koordinatorinnen und MentorInnen zusammenarbeiten. In einem spannenden Dialog fragte Katrin Richter Ilka nach ihren Eindrücken von den Lesestunden, von den Kontakten zu den Lesekindern, zur Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein. Ilka berichtete ausführlich über ihren Einsatz als Mentorin und konnte dadurch so manch vorhandene Ängste und Befürchtungen abbauen, die einige der SchulungsteilnehmerInnen hatten.
Besonders aufmerksam verfolgten die zukünftigen MentorInnen die Vorstellung der „Mentorentasche“ von Jutta. Sie zeigte, was ihr bei ihren Lesestunden stets wertvoll ist: Von Büchern über Spiele bis hin zum Hinweis, dass ein Päckchen Papiertaschentücher immer wieder hilfreich ist, gab Jutta den SchulungsteilnehmerInnen viele praktische Tipps mit auf den Weg.
Viel Lob bekamen Kerstin Helwig und Ute Keymer. Die beiden unterstützten als „Küchenfeen“ Jutta und Jörg bei ihrer Feuertaufe. Ihre liebevoll zubereiteten Häppchen und Snacks fanden großen Anklang (auch bei Jutta und Jörg :-)). Mit einer Punktlandung konnten Jutta, Jörg, Kerstin und Ute um 15 Uhr die Schulung beenden und abschließen.
Text: Jörg Aberger
Lesen gehört zu den wenigen Dingen auf der Welt, die wirklich nur Vorteile bringen. Wir werden klüger dabei, wir baden mit unseren Köpfen im Wissen der ganzen Menschheit, wir werden phantasievoller, empathischer und entspannter, wir lernen, uns besser zu konzentrieren und besser auszudrücken, wir machen weniger Rechtschreibfehler, bekommen ein besseres Gedächtnis und haben mehr Ideen, wie wir alle möglichen Probleme lösen können. Außerdem lernen wir uns beim Lesen selbst viel besser kennen und haben immer viel zu erzählen. Lesen ist wie eine Wunderlampe, die alle Kinder bei sich tragen sollten, ihr ganzes Leben lang. (Carl-Christian Elze)